Wie man Pizzateigkugeln formt
Gute Pizza beginnt lange bevor der Ofen heiß ist. Richtig geformte Teigkugeln helfen deinem Teig, gleichmäßig zu fermentieren, korrekt aufzugehen und später mühelos gedehnt zu werden. In diesem Video zeigen wir drei einfache Wege, Pizzateigkugeln herzustellen – von anfängerfreundlich bis schneller und fortgeschrittener Technik.
Du brauchst keine speziellen Werkzeuge oder perfekte Präzision. Mit etwas Übung werden diese Methoden schnell zur zweiten Natur.
Anleitungen
Methode 1: Die klassische Handrolle
Der anfängerfreundliche Ansatz
Dies ist die traditionellste Art, Teigkugeln zu formen, und oft die erste Methode, die in Pizzerien gelehrt wird. Nach dem Portionieren des Teigs drehst du ihn einfach in deiner Hand und verschließt dabei den Boden beim Drehen.

Es ist langsam, einfach und perfekt für Anfänger, die verstehen möchten, wie sich Teig verhält.
Am besten geeignet für:
- Anfänger
- Kleine Chargen
- Grundlagen des Teighandlings lernen
Methode 2: Drücken & Falten
Schneller und trotzdem einfach
Bei dieser Methode wird der Teig zurück auf sich selbst gedrückt und sanft gefaltet, um Spannung an der Oberfläche zu erzeugen. Es geht schneller als die klassische Handrolle und ist dennoch sehr gut kontrollierbar.

Diese Technik ergibt gut geformte Teigkugeln mit minimalem Aufwand und ist ideal für Hobbybäcker.
Am besten geeignet für:
- Schnellere Vorbereitung
- Konstante Ergebnisse
- Pizza zuhause backen
Methode 3: Die Profi‑Technik
Schnell, effizient und präzise
Dies ist die Methode, die erfahrene Pizzabäcker verwenden. Der Teig wird gedehnt, nach innen gefaltet und schnell verschlossen – ähnlich wie bei der Handhabung von Mozzarella. Nach dem Formen wird der Teig sauber geschnitten und ist bereit zum Gären.

Es ist die schnellste Methode und ideal, wenn mehrere Teigkugeln vorbereitet werden sollen.
Am besten geeignet für:
- Erfahrene Bäcker
- Größere Chargen
- Effiziente Arbeitsabläufe
Gärtipps
Gib deinem Teig Platz zum Aufgehen
Nachdem die Teigkugeln geformt sind, leg sie in Gärbehälter. Für beste Ergebnisse:
- Nutze nicht mehr als 6 Teigkugeln pro kleinem Behälter
- Weniger ist okay (4–5), aber zu dicht verhindert richtige Fermentation
- Teigkugeln immer mit der Naht nach unten platzieren
Richtige Abstände sorgen für gleichmäßiges Aufgehen und bessere Textur.
Warum Teigkugeln wichtig sind
Kleiner Schritt, großer Unterschied
Gut geformte Teigkugeln führen zu:
- Besserer Fermentation
- Einfacherem Dehnen
- Konstanteren Pizzen
Beherrsche diesen Schritt, und jede Pizza, die du machst, wird besser.

